mein Name ist Anna , ich liebe die körperliche Herausforderung in sportlich-dynamischen Yogastilen und doch schätze ich auch die sanfte Praxis, die Stille und das zur Ruhe kommen in Entspannung und Meditation. Daher sind diese Mantren mein persönlicher Anker wenn es um meine Praxis geht:
Nachfolgend möchte ich dir gerne etwas über meinen persönlichen Weg zum Yoga erzählen.
2019 hatte ich, wenn man so will eine kleine "Krise" sowohl im Beruf als auch privat war ich mehr als unzufrieden. Irgendwann kam ich zu dem Entschluss eigenständig etwas an meiner Situation ändern zu wollen und fasste die Entscheidung meinen Job zu kündigen, meine Wohnung aufzugeben und für unbestimmte Zeit - alleine - auf Reisen zu gehen. So reiste ich nach Asien und durchquerte dort in fünf Monaten mehrere Länder, lernte Menschen und Kulturen kennen, erweitere meinen Horizont und merkte wie die Freude, die Leichtigkeit und der Sinn wieder zurückkehrte. Als ich dann in Nepal am Flughafen von Kathmandu ankam, hatte ich dieses ganz besondere Gefühl (heute würde ich sagen dass es ein Gefühl der tiefen Verbundenheit und des Heimkommens war). Dieses Land und die Menschen haben so besonderen Eindruck bei mir hnterlassen. Und wie es der Zufall so will, beendete ich meine Nepal Reise mit einem Ashram Aufenthalt. Der Alltag dort war bestimmt von diversen Praktiken und Techniken die mir allesamt eher unbekannt und teilweise auch eher fremd waren. Nachmittags gab es immer eine lange und körperlich sehr fordernde Asana Praxis (und bereits da merkte ich, wie gut es mir tut meinen Körper hier so intensiv wahrzunehmen). Vielmehr und tiefer inspiriert wurde ich jedoch von der täglichen Yoga-Philosophie Stunde, in denen ich das erste Mal das Gefühl hatte "etwas" wirklich zu verstehen, zu hinterfragen und Antworten zu finden. Es war wie ein Funke der in dieser Zeit auf mich überschwappte und mich seitdem nicht mehr verlassen hat. Ich bin diesem Land, den Menschen, der Kultur und der tiefen, echten Verbundenheit die ich dort sowohl mit mir selbst, als auch mit allem was mich umgab kennenlernen durfte, zuteifst dankbar.
nachdem die Zeit in Asien endete und der Schritt zurück nach hause und in den Alltag mehr als schwierig war, stellte ich mir die Frage, wie und wo ich diesem Interesse des Yoga als Lebensphilosophie weiter nachgehen kann. So kam ich recht schnell zu der Erkenntnis eine Ausbildung machen zu wollen (vielmehr mit dem Interesse für mich selbst mehr zu erfahren als es tatsächlich an andere weiter zu geben). Und so begann nun ein ganz neuer, inspirierender und weiter Weg für mich